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Location Based Services für iPhone, Android – Foursquare, Loopt, Yelp, Gowalla

Autor Info's mit anzeigen November 12th, 2009

Location Based Services – seit Beginn der mobilen Zukunft, die uns in Deutschland Ende der 90er Jahre bereits versprochen wurde, ist die Rede von Location Based Services (LBS). Es gibt bereits viele Konzepte die sich die Bestimmung des Aufenthaltsortes zu Nutzte machen. In jüngster Zeit vereinen neue Applikationen die Funktionen von Qype und Plazes mit einer spielerischen sozialen Komponente. Einige Beispiele dafür sind Foursquare, Loopt, Yelp, Gowolla.

Bei Foursquare können die Nutzer zu Bürgermeistern von Location werden, wenn sie diese häufig besuchen. Dadurch sollen die Nutzer zukünftig Vergünstigungen, wie zum Beispiel Freigetränke oder einen Rabatt auf die Rechnung, in diesen Lokalen erhalten. Die Nutzer sollen so angeregt werden und die Mundpropaganda gefödert werden. Foursquare ist seit Anfang 2009 online und hat schon 60.000 Nutzer.

Loopt verbindet die Informationen der Restaurants mit Empfehlungen und Erfahrungen der Community aus sozialen Netzwerken. Es sollen in der zukunft verschiedene Bewertungsplattformen aggregierte Informationen darstellen.

Yelp ist bereits seit 2004 auf dem Markt und wird von ca. 25 Millionen Nutzer pro Monat besucht. Insgesamt befinden sich auf Yelp 7 Millionen Empfehlungen. Seit jüngster Zeit gibt es auch eine App für das iPhone, den Blackberry und Android.

Gowalla bietet seinen Nutzer virtuelle Güter die man durch das Markieren von neuen Spots erhält. Umso mehr Spots man als neu markieren kann und umso öfter man die bereits angelegten besucht umso mehr virtuelle Güter kann man erhalten. Das Ziel ist es besser zu sein als seine Freunde. Die soziale Komponente spielt hierbei eine große Rolle.

Bei allen Anwendungen kann man sehen wo die eigenen Freunde sich aktuell aufhalten um sich spontan auf einen Kaffee oder ähnliches zu verabreden.

Natürlich bringt dieser Vorteil auch einen großen Nachteil mit sich und jeder muss sich selbst Fragen ob er wirklich möchte dass man jeder Zeit weiß wo man sich gerade aufhält.

Die ersten Beziehungen werden in die Brüche gehen. Hinterher wunder sich die Leute dann wieder über die Konsequenzen, wenn mit diesen neuen Möglichkeiten nicht bewusst und verantwortungsvoll umgegangen wird.

Augmented Reality auf den Smartphones wie iPhone, Android oder Symbian

Autor Info's mit anzeigen November 12th, 2009

Eine erweiterte Realität auf Grundlage von Geodaten bietet ein neuer Service, der für Smartphones angeboten wird. Augmented Reality steht für eine erweiterte Realität, und genau das bieten diese Applikationen. Eine im Gegensatz zu bisherigen Systemen, erweiterte Routenplanung ist ein Beispiel; eine solche wurde von der Mobilizy GmbH in Salzburg entwickelt und trägt den Namen Wikitude Drive. Das Live-Bild, welches die Kamera des Smartphones aufnimmt, wird mit zusätzlichen Hinweise in Abhängigkeit der Position des Gerätes und der Richtung, in die es gehalten wird, angezeigt . Möglich machen dies das eingebaute GPS-Modul für die Bestimmung der Position und ein eingebauter Kompass, mit dessen Hilfe die Richtung ermittelt werden kann, in die das Gerät gehalten wird.

Ein weiteres Beispiel, das aus selben Hause stammt ist, Wikitude. Damit ist es möglich, Hinweise zu seiner Umgebung zu erhalten. Befindet sich ein Objekt – z.B. ein Schloß – in der Nähe und man möchte weitere Informationen dazu erhalten, muss der Nutzer lediglich das Objekt mit Hilfe der Smartphone-Kamera im Smartphone-Display erscheinen lassen. Sofern Informationen in den angebundenen Quellen von Wikitude vorhanden sind, werden diese angezeigt. Wikitude nutzt aktuell als Datenbasis Qype (eine Plattform die nutzergenerierte Points of Interest sammelt und diese bewerten lässt), und Wikipedia, zusätzlich wurde Wikitude (ein eigenes Wiki mit Geodaten) gestartet, um weitere Informationen zu sammeln.

Qype und Wikipedia können auch als eigene Layer verwendet werden. Sprxmobile ist ein niederländisches Unternehmen und macht die Verwendung dieser Layer durch eine eigens entwickelte Plattform möglich. Dabei handelt es sich um eine offene Plattform, auf der Entwickler, ihre eigenen Layer erstellen können. Beispiele sind das zuvor genannten Wikipedia und Qype; in Deutschland gibt es darüber hinaus noch die Immobiliensuche Wohnmap, um nur einige Beispiele zu nennen.